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Medizinrad

Eigentlich erinnert das Medizinrad eher an einen Kompass als an ein Rad – zumal auch noch die Himmelsrichtungen auf ihm vermerkt sind. Die Linien von Norden nach Süden und von Westen nach Osten teilen den Kreis in vier Quadranten. Sie stehen für vier Bereiche des menschlichen Lebens: Mind (Verstand), Body (Körper), Emotion (Gefühl) und Spirit (göttlicher Geist). „Diese vier Bereiche sollten ausgeglichen sein“, sagt Ellen Hundewadt, „aber die meisten Menschen leben heutzutage zu sehr im Mind.“

Diese Dysbalance ist es, die Ellen Hundewadt mithilfe des Medizinrads feststellt und ausgleicht. „Viele Menschen stecken im Mind fest“, sagt sie, „weil sie durch Kultur und Erziehung dazu getrieben werden, beispielsweise brav zu sei.“ Gemeinsam mit ihren Klienten sucht Ellen Hundewadt nach dem, was sie als Menschen wirklich sind – und was sie gerne wären. Jenseits von Wissen und Erziehung. Das geschieht entweder im Rahmen eines Gesprächs oder in Form einer Aufstellung. Das kann helfen, wichtige Entscheidungen zu treffen oder auch Suchtprobleme zu bewältigen. Wie? Indem alle Bereiche des Menschen zum jeweiligen Thema befragt werden: der Verstand, der Körper, das Gefühl und der Geist. So lange, bis sich alle einig sind. Das kann vielleicht mal etwas länger dauern. Aber es hilft.